Braucht man wirklich zusätzliche Einlagen?

Expertentipps

Durch die Einlage kann die Windel mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Die ganz kleinen Frischgeschlüpften brauchen noch keine Einlagen, dafür ist die Menge an abgegebenem Urin noch zu gering. Später schon. Nachts hält diese zusätzliche Einlage dann den Schlafanzug trocken. Einlagen schaffen dir die Möglichkeit, auf das, was dein Kind an Nässeschutz braucht, einzugehen - du bestimmst, wie absorbierend die Windel sein soll.

Windelvlies übrigens hat den Vorteil den Stuhlgang aufzufangen und zu verhindern, dass die ganze Windel voll damit wird. Papiervlies (zum Beispiel von Disana) kann zwei bis dreimal mitgewaschen werden. Kommt Stuhlgang drauf, kann man sie einfach entsorgen. Vom Trockenfleece (zum Beispiel von Little Lamb) kann der Stuhlgang abgeschüttelt und anschließend in der Maschine gewaschen werden. Sie absorbieren wenig Feuchtigkeit, geben aber ein trockenes Gefühl.

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Es gibt Einlagen in alle Größen, Formen und Materialen. Häufig benutzt werden Moltoneinlagen aus Biobaumwolle. Sie werden zwei, drei, viermal gefaltet und wachsen mit dem Kind mit. Großer Vorteil: sie sind sehr schnell trocken.

Nachts raten wir zu Hanf- oder Bambuseinlagen oder einer großen, dreifach gefalteten Einlage. Diese absorbieren am besten. Einige Nachtwindeln verfügen über eine Tasche, in welche Du die Einlage stopfst. Zum Waschen brauchst Du sie nicht herausholen, in der Waschmaschine kommen sie von selbst heraus.

Achtung: von den hier vorgestellten Einlagen sind Prefolds oder Faltwindeln zu unterscheiden. Hier bieten wir euch nur einen Überblick über die zusätzlichen Einlagen, welche die eigentliche Windel 'boosten'.

Faltwindeln sind dickere Einlagen, die man in eine Überhose legt und die 'vorgeformte' Windel (wie Höschenwindeln) ersetzen.