FRATZHOSEN: WIE ALLES MIT DEN STOFFWINDELN BEGANN …

Viele (Groß)Mütter sagen: “Wickeln mit Stoffwindeln, bist du verrückt??”

Meine Mutter sagte: “Du wirst doch mit Stoffwindeln wickeln??”

So fing alles an…

 

mit stoffwindeln anfangen

 

Willkommen auf Wickeln-mit-Stoffwindeln.de, der Fratzhosen-Blog rund um umweltfreundliches wickeln und alles was dazu gehört!

Im ersten Beitrag nehmen wir Dich mit hinter die Kulissen. Du findest hier sogar ein Video, der Dir verrät, wie bei uns gearbeitet wird!

  1. Hintergrund: wie alles begann…

  2. Entwicklung: vom Wickeln über Testen, bis hin zum Shop

  3. Heute: ein kleines feines Team

 

1. Hintergrund: wie alles begann…

„Du wirst doch mit Stoffwindeln wickeln?“

Das war die Frage meiner Mutter, die sie mir bereits in meiner Schwangerschaft stellte… quasi das exakte Gegenteil dessen, was viele andere Eltern in ihrer Familie zu hören bekommen…„Mit Stoffwindeln?! Bist Du verrückt?!“

Das war vor 5,5 Jahren. Damals hatte ich allerdings in meiner Schwangerschaft bereits schon die Vorteilspackung Pampers im Badezimmer liegen, denn „es hatte ja ein Angebot gegeben“, und „die brauche ich ja eh“. Hmm. Ich war noch so unwissend…

Meine Mutter allerdings nicht: in meiner Heimatstadt bekamen Eltern zu der Zeit eine Förderung der Stadt in Höhe von 150€, wenn man sein Baby mit Stoffwindeln wickelt! Nicht schlecht, oder? Diese Förderung wurde sogar richtig beworben vom Umweltamt, die Infomaterial zur Verfügung stellten. So mussten die Eltern nicht selbst auf die Suche gehen…

Meine Neugier war geweckt. Glaube es oder nicht, aber ich hatte mir -obwohl ich sonst schon umweltbewusst lebe- keine Gedanken darüber gemacht, dass es Wegwerfwindeln noch nicht allzu lange gab, geschweige denn, dass es sogar eine Alternative gibt…

Mein Bruder, war meine nächste Anlaufstelle, der durch seine vielen Kontakte mir einige Elternkontakte knüpfen konnte, die mehr über moderne Stoffwindeln wussten.

So saß ich schwanger, und neugierig auf die Stoffwindel Welt im Internet und chattete mit meinen Elternkontakten, da ich ja im Ausland wohne. Und aus unserem Chat heraus ergab sich dann die Möglichkeit die Neugeborenen-Windel, die sie selbst nicht mehr benötigten, auszuprobieren. Da sagte ich nicht nein! Es überraschte mich sehr, normalerweise war ich immer diejenige die mit neuen Ideen und Dingen konfrontierte. Nun war es andersherum, ich war der Neuling.

Also, her mit den Windeln, und beim nächsten Besuch auch gleich zum Stoffwindelinfoabend in der Stadt.

Die Woche darauf schickte ich direkt meine Mutter zum Stoffwindelshop um noch mehr unterschiedliche Windeln zu holen, denn ausprobieren gehört doch dazu!

Und by the way… so lange ist diese Stoffwindelshop Aktion meiner Mutter noch nicht her, und damals waren sie eintönig und noch nicht ganz so schön und kreativ, wie man sie heute kennt. Da sieht man, wie rasant sie sich entwickeln!

Wir waren auf jeden Fall begeistert von den Neugeborenen-Windeln. In einem folgenden Beitrag werde ich ausführlicher berichten, welche wir alles ausprobiert haben, und wie es uns so damit ging. Und versuchen zu erklären, wieso es mein Mann nach 1,5 Jahre wickeln, immer noch geschafft hat, eine Überhose links herum anzuziehen. Und zu schließen! Ohne „Schmarren“ !!

 

2. Entwicklung: vom Wickeln über Testen bis hin zum Shop

Es blieb natürlich nicht bei den Neugeborenen-Windeln. Schon sehr sehr schnell machte mir das Wickeln mit den Stoffwindeln einfach Spaß.

Es war weich, bunt, angenehm, lief nicht aus und mein Sommerbaby sah putzig aus mit ihren T-Shirts und Windelhosen…

Ich muss nur gestehen: Ich war in den ersten Monaten richtig fertig, und kann mich überhaupt nicht mehr erinnern, wann oder wie dann immer mehr Windeln dazu gekommen sind.

Fest steht: nach 6 Monate hatten wir deutlich mehr Windeln als strickt notwendig, kamen nicht zurecht mit Wegwerfwindeln weil der Stuhlgang immer da hing, wo er nicht sein sollte, und wunderten uns immer darüber, wieso wir immer und überall die Einzigen mit Stoffwindeln waren! Sogar der Kinderarzt, oder seine Praxishelferinnen kannten sie nicht… Ganz schön merkwürdig!

Das konnte natürlich gar nicht sein. Es musste sich was ändern. Ich wollte gerne die Stoffwindeln bekannter machen. Beraten und auch gleich die Möglichkeit bieten, welche mitzugeben .

Aber ich als Psychologin hatte keine Ahnung, wie ich so etwas anpacken sollte… Zum Glück fand ich auch zu dem Thema die beste Unterstützung, damit ein echtes Geschäftsmodell aufgestellt werden konnte. Die beste Freundin unterstützt mich als Website-Entwicklerin und alles wurde konkretisiert.

Im Nebenberuf, neben meinem Job als Kinderpsychologin, startete ich Fratzhosen, organisierte Infoabende, baute ein kleines Lager aus. Was alles nicht lange klein blieb, und stetig wuchs, bis ich mich gezwungen sah, zu wählen zwischen Psychologie und Windeln…

Der Rest ist Geschichte.

3. Heute: ein kleines feines Team

Das Team wurde schon verstärkt bevor ich mich hauptberuflich für Fratzhosen engagierte. In meiner allerersten Kundin Rebekka fand ich eine liebe Packfee, die mittlerweile auch eine Freundin geworden ist.

Zusammen gingen wir auf Messen, begeistert und motiviert, damit wir junge Eltern die Stoffwindeln zeigen und erklären konnten.

Nicht viel später folgte eine zweite Packfee, die liebe Michaela. Letztes Jahr zog Rebekka sich zurück, weil sie sich wieder komplett auf ihre Praxis als Heilpraktikerin konzentrieren wollte. Aber so kam Martina in unser Team. Die Aufgaben im Büro und in der Administration nahmen zu. Und schwupps, fand Andrea ebenfalls zu Fratzhosen.

Ich freue mich jeden Tag darüber, dass das Arbeiten mit diesen Damen, rund um das Thema Stoffwindeln und Zero Waste bzw. Nachhaltigkeit so viel Spaß machen kann. Wenn ich mich wieder aufrege, weil etwas schief lief, bringen sie wieder Ruhe hinein. So stelle ich fest, dass ein eigenes Geschäft wirklich wie ein weiteres Kind ist: ich hänge mich 150% rein und bin sehr emotional involviert.

Leider zieht Fratzhosen in September 2018 nach Isny-Neutrauchburg (weil mein Mann eine neue Stelle bekommen hat), und so muss ich ein neues Team zusammen stellen…

Auf jeden Fall habe ich dann wieder etwas zu berichten!

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